Eine leichte Rundwanderung mir ungefähr 700 zu bewältigenden Höhenmetern lässt sich in knappen sechs Stunden von der Zanseralm in 1.680 m ausgehend über die Gampenalm (2.062 m), die Schlüterhütte (2.297 m), das Kreuzkofeljoch (2.340 m), den Kamm des Juàc (2.421 m), die Medalgesalm im Talschluß von Villnöß (2.293 m) und Tschantschenon (1.928 m) unternehmen. Vom Parkplatz der Gampenalm geht es bis zum Wanderweg Nr. 33 immer am Kaserillbach entlang, der dann auf die Gampenalm führt. Vorbei an der Schlüterhütte führt die Wanderung über das Kreuzkofeljoch weiter über den Höhenweg Nr. 3, der die Peitlerscharte mit der Puezgruppe verbindet.
Der Weg führt zunächst durch ein Schotterfeld zum Kamm des Juàc, der die Anstrengungen mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Aber es geht noch weiter bergan: über die Medalgesalm führt der Steig zum Höhepunkt der Runde auf das Kreuzjoch in 2.293 Meter hinauf. Von hier aus erreicht man in rund einer Stunde nach steilem Abstieg die Tschantschenon-Almhütten. Talauswärts gelangt man zur Glatschalm (1.902 m), die unter den Abstürzen der Geisler Nordwände liegt. Von dort ist es über einen rasch abfallenden Steig nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt in Zans.
Rundwanderung von Kampill über das Kreuzkofeljoch, die Schlüterhütte und das Gömajoch
Wer bei einer knapp sechsstündigen Rundwanderung knappe 1.000 Höhenmeter bewältigt und zu Recht von einer mittelschweren Tour spricht, der lässt sich natürlich nur bei einer entsprechenden Belohnung auf diese Route ein. Inmitten des Naturparks Naturpark Puez-Geisler, seit Juni 2009 offiziell als UNESCO Welterbe der Menschheit gewürdigt, ist dieser Lohn in Form herrlichster Naturalien und Perspektiven in Fülle gegeben.
Ausgehend von Kampill in 1.398 m führt die Wanderung über das Kreuzkofeljoch (2.340 m), die Schlüterhütte (2.297 m) und das Gömajoch (2.111 m). Kampill ist über St. Martin in Thurn im Seitental der Gader erreichbar. Von hier aus geht es über den Wanderweg Nr. 4 durch Wiesen hinauf zu den Höfen von Serés (1.568 m) und weiter über das Kreuzkofeljoch und die Bergwiesen an der Südseite des Munt dla Crusc (2.300 m) bis zur Schlüterhütte.
Die Rundwanderung setzt sich vom Kreuzkofeljoch nach in Richtung Peitlerscharte fort. Hoch und runter geht's dann bis zum Serésbach und die Wiesen von Cialnèur. Von hier gelangt man schnell zum Gömajoch mit der Felskuppe des Peitlerkofels im Vordergrund. Der Abstieg bis zum Ausgangspunkt in Kampill lässt sich von hier in knapp anderthalb Stunden bewerkstelligen.