Brixen - Die mittelalterliche Bischofsstadt mit einem prominenten Ehrenbürger

- (Foto: Südtirol Marketing/ Helmuth Rier)
Die mittelalterlich geprägte Stadt Brixen ist am Zusammenfluss von Eisack und Rienz die älteste Stadt Gesamttirols und das kulturelle wie wirtschaftliche Zentrum des Eisacktales. Im Zentrum auf 559 Metern Höhe und den nicht weniger als 22 zu Brixen gehörenden Weilern und Ortsteilen wohnen heute über 20.000 Einwohner. Damit ist die Domstadt nach Bozen und Meran die drittgrößte Stadt Südtirols. Geprägt ist das malerische Bild dieser über 1000jährigen Stadt durch die hohe Präsenz sakraler Bauwerke mit ihrer Fülle an kunsthistorischen Kulturschätzen und den romantischen mittelalter-lichen Gassen, Bürgerhäusern, Laubengängen und Brücken. Bei einem Bummel durch die Gassen darf man sich auf die Schaufen-sterauslagen der großen internationalen Modelabels freuen, zwischen denen aber auch immer wieder ein Einzelhändler sein Sortiment Südtiroler Waren vom Kunsthandwerk bis zum Südtiroler Speck ausbreitet.
Für Leib und Seele wird in einer Vielzahl von gemütlichen Gaststuben und internationalen Restaurants bis hin zur Gourmetküche gesorgt. Wohnkomfort in allen Kategorien wird in den Hotels und Pensionen der traditionell gastlichen Stadt geboten. Mitunter wohnt man in Brixen sogar in höchst geistlicher Nachbarschaft, denn auch der Ehrenbürger der Stadt, Papst Benedikt XVI., verbringt wie noch im Jahr 2008 hier Stunden seiner knapp bemessenen Freizeit.
Vahrn - Die Zwei Gesichter des Tors zum Süden

- (Fotos: Südtirolprojekt)
Die Domstadt Brixen hat mit Vahrn im Norden eine ausgesprochen beliebte und vielbereiste Nachbargemeinde. Schon in historischer Zeit haben hier auch aufgrund des milden Klimas in geschützter Lage die Brixner Fürstbischöfe und der Hofadel schöne Ansitze und ihre Burg erbaut. Aber es gilt zwischen dem Hauptort Vahrn und den Fraktionen Neustift, Spiluck und Schalders zu unterscheiden: Die an der Hauptverkehrstrasse langgezogene Siedlung von Vahrn ist insbesondere bei den Brixnern Berufstätigen als Wohnort beliebt, was Vahrn zu einem stattlichen Vorort der Stadt Brixen gemacht hat. Immerhin wohnen heute in Vahrn mit seinen Fraktionen über 4.000 Einwohner. Bei den Gästen hingegen genießen Vahrns Ortsteile den eindeutiugen Vorzug. So im Ortsteil Neustift, wo alltäglich Touristen aus aller Welt einströmen, um die Kulturschätze und natürlich auch die Kulturgüter des Klosters zu bewundern und zu genießen. Mit einen einmaligen Ausblick auf den Brixner Talkessel wird derjenige belohnt, der sich in das idyllische Schalderertal zu den Bergsied-lungen Spiluck und Schalders aufmacht. Dank der besonders guten Lage zu den kulturellen Highlights des Landes hat sich in Vahrn eine sehr ansprechende Gastronomielandschaft entwickelt, die für alle Ansprüche das passende Angebot bereit hält.
St. Andrä - Sonniger Ausgangsort der Plosebahn über den Dächern von Brixen

- (Fotos: Tourismusverin Brixen)
Kaum ein Besucher des Brixner Hausbergs, der Plose, wird tatenlos an dem sonnigen Ortsteil St. Andrä vorbei fahren: Oberhalb der Bischofsstadt liegt der Ort mit seinen Weilern St. Andrä Dorf, Mellaun, Klerant, Karnol, Mairdorf und St. Leonhard eingebettet in die weite terrassenartige Mittelgebirgslandschaft des Ploseberges auf 970 Metern Höhe und beheimatet die Talstation der Plosebahn. Hier beginnt also die Fahrt mit der modernen Kabinenbahn hinauf auf den Aussichts-, Wander- und Skiberg Plose. Aber mehr noch: hier beginnt auch der Aufstieg zum Würzjochpass, über den man in das Gadertal gelangt. Mit seinen romantischen Bergbauernhöfen und den Kunstschätzen in verträumten Kirchlein gibt sich neben der fantastischen Natur- auch die Kulturlandschaft um Brixen herum von ihrer besten Seite. Dem stehen die Gastgeber in Nichts nach: Das breit gefächerte Angebot bietet kommode Übernachtungs-möglichkeiten für alle Ansprüche.
Franzensfeste - Festungs-Gemeinde zwischen Brixen und Sterzing

- (Foto: Südtirol Marketing)
Vom Brenner her kommend prägt die gewaltige Festung Franzens-feste die Talenge südlich des 1940 angelegten Stausees. Die Geschichte der Gemeinde Franzensfeste, in der heute rund 920 Einwohner leben, ist eng mit der verkehrsgünstigen Lage und damit seiner Funktion als Verkehrsknotenpunkt des Straßen- und Schienen-verkehrs verbunden. Wohl die Mehrzahl der in das Pustertal und dessen Seitentäler wie Ahrntal, Gader- oder Antholzer Tal Reisenden werden entweder die Bahnstation als Umsteigebahnhof oder aber die Autobahnausfahrt Franzensfeste in Erinnerung haben. Hatte besonders der Freiheitskämpfer Hofer in Napoleonischer Zeit in dieser Region im Bereich der „Sachsenklemme“ alles andere als Urlaubsgedanken, verbinden wir das zentral zwischen den beiden Kulturhighlights Brixen und Sterzing gelegene Franzensfeste heute mit einer guten Ausgangslage für schöne Urlaubstage.
Lüsen im Lüsental - Treffpunkt von Wanderern und Naturfreunden

- (Fotos: Tourismusverein Lüsen)
Der traditionsreiche Wandererort Lüsen liegt fernab der großen Verkehrsströme im ruhigen und grünen Lüsental zwischen Brixen und dem Peitlerkofel. In den sieben Ortsteilen Kreuz, Huben und Berg im vorderen Lüsental, dem Hauptort Lüsen Dorf und Rungg im mittleren Tal sowie den Fraktionen Flitt und Petschied im hinteren Tal leben rund 1.300 Einwohner in himmlisch ruhigen Verhält-nissen. Eingebettet in das frische Grün der Wiesen, Felder und Wälder und gekrönt von den bleichen und bizarren Gipfeln der Dolomiten bietet die Lüsen seinen Gästen in einer Höhe von 972 Metern über dem Meer (Zentrum) alles für kurzweilige Freizeit-erlebnisse. Den passenden Rahmen bilden gemütliche Hotels, Pensionen und Gasthöfe, die zum Wohnen, Verweilen und Genießen einladen.



