Vielfältige Urlaubslandschaft: Die ruhige Dreitäler-Gemeinde Ratschings

- Bergidyll Flading (Foto: Pension am Lärchenrain, Pardaun)
203,5 km² groß ist die Fläche der Gemeinde Ratschings - also in etwa so groß wie die der Städte Stuttgart oder Hannover. Damit ist Ratschings auch die größte Gemeinde des Wipptals, wenngleich es insgesamt mit seinen Ortsteilen Jaufental, Mareit, Ratschings, Ridnaun, Gasteig, Stange und Telfes nur etwa 4.100 Einwohner zählt. Das Gemeindegebiet reicht von 945 Metern bis auf 3.471 Meter hoch und damit auch in die Regionen des ewigen Eises der Gletscherwelt. Die Ortsteile im Jaufen-, Ratschings- und Ridnauntal warten neben den vielen aktiven Freizeitmöglichkeiten in der einzigartigen Naturwelt auch kulturhistorisch mit viel Sehenswertem auf. Das Bergbaumuseum in Maiern, das Barockschloss Wolfsthurn in Mareit oder die Burgruine Reifenegg tragen mit dazu bei, dass Ratschings es alljährlich auf über 350.000 Gästeübernachtungen bringt. Eine Zahl, die sich dann doch wiederum zumindest annähernd mit Städten wie Stuttgart oder Hannover messen lassen kann und die darauf hinweist, dass man hier gut aufgehoben zu sein scheint.
Brenner - die nördlichste Gemeinde Italien

- Ankunft auf der Sonnenseite der Alpen (Foto: wikipedia commons)
Wer im Zusammenhang von Südtirol über 'Brenner' spricht, meint in der Regel den Brenner, also den Alpenpass. Es gibt aber auch die Gemeinde namens Brenner, jener namensgebender Ort des Alpenübergangs, der nahe der Passhöhe und damit direkt an der Grenze zum Österreichischen Nordtirol liegt. Geprägt wurde der Durchgangsort Brenner seit jeher durch seine Funktion als Zollstation, während sich weiter talwärts mit Gossensass ein ehemals mondäner Kurort entwickelte, der heute der Hauptort und damit das Zentrum der Gemeinde Brenner ist. Neben dem Ortsteil Brenner gehören auch noch Brennerbad, Giggelberg, Pflersch und Pontigl zu der mit 114 km² sehr großflächigen Gemeinde, die sich in einer Höhe von 1.057 - 3.267 m über dem Meeresspiegel erstreckt und somit auch die schönsten Wintersportregionen des Gebietes erschließt.
Sterzing - Malerische mittelalterliche Fuggerstadt

- Fuggerstadt Sterzing (Foto: radreisen-in-Italien.de)
Sterzing ist eine der acht Südtiroler Ortschaften, die mit dem Privileg der Stadtrechte ausgestattet sind. Zusammen mit seinen Ortsteilen Ried, Thuins und Tschöfs zählt die sehr verkehrsgünstig gelegene Stadt an den alpinen Übergängen Penserjoch, Jaufenpass und dem Brenner rund 6.100 Einwohner. Diese Gunst der Lage an den alten Handelswegen erbrachte Sterzing als Handelsplatz mit Weinhandelsmonopol schon in historischer Zeit Reichtum und Ansehen. Richtig zu klingeln begannen die Stadtkassen aber im beginnenden 15. Jahrhundert mit dem aufblühenden Silberbergbau. Als dann Mitte des 15. Jh. gleich die ganze Stadt einem fürchterlcien Brand zum Opfer fiel, war genug Geld dafür da, einen bezaubernden mittelalterlichen Straßenzug mit einer einheitlichen Bebauung zu schaffen. Diese Flanier- und Einkaufsmeile mit dem malerischen Ortszentrum ist noch heute das Aushängeschild des lebendigen Ortes. Waren einst Kaiser und Könige in den reich an kunsthistorischen Kostbarkeiten und erkergeschmückten Stadtteilen zu Gast, so bewirten die Gastgeber heute viele Urlauber, die Sterzing als beliebten und attraktiven Ausgangspunkt für Sightseeing-Touren oder sportliche Aktivitäten vom Wandern bis zum Skilauf nutzen.