Gröden in Tracht - Farbenfroher Trachtenumzug zum Augustauftakt

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
Die Grödner Trachten gehören wohl zu den schönsten im gesamten Alpenraum und stehen im Mittelpunkt, wenn es immer gegen Anfang August heißt: "Gröden in Tracht". Im jährlichen Wechsel findet in den Orten St. Ulrich, Wolkenstein und St. Christina ein Trachtenumszug statt, bei dem viele heimische Musikgruppen und Vereine eingebunden sind und das mit einem zünftigen Fest auf dem jeweiligen Ortsplatz begleitet wird.
Musikkapellen aus den Ortsteilen spielen ab vormittags zünftig auf, aus den gut gestimmten Kehlen unterschiedlicher Chöre ertönen stimmgewaltig traditionelle Weisen und folkloristische Darbietungen bescheren dem Publikum weiteren Augenschmaus. Für eine gute Versorgung mit Speis und Trank sowie für eine Menge Spiel und Spaß auch für die jungen Besucher ist natürlich bestens gesorgt.
Bei den Trachten handelt es sich keineswegs um ein zwar farbenfrohes aber uniformes Kleidungsschema, sondern die Ladiner präsentieren sich in einem bunten Wechsel mit unterschiedlichsten Accessoires. Der Kenner der Tracht erkennt dann sofort, welchem Gesellschaftsstand der Träger der Tracht zugehört oder aber welche Rolle dem einzelnen Teilnehmer an einer Grödner Hochzeit zufällt.
Almabtrieb in Gröden - Wenn der Herbst anklopft

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
Wenn der Schnee im Frühjahr die Almen freigibt und das erste Grün sprießt, führen die Bauern ihr Vieh auf die im Sommer so satten und blumenübersähten Hochwiesen. Es lässt sich schon gut nachvollziehen, dass diese Weidegründe in einzigartigen Landschaft der Dolomiten für die Rindviecher ein kleines Paradies sind. Aber wenn der September kommt, hat dieses Nomadenleben in der Bergwelt ein Ende, die Witterung macht den Almabtirb notwendig.
Zunächst heißt es für die Ochsen, Abschied zu nehmen, bevor am Samstag vor dem Wolkensteiner Kichweihfest das gesamte Vieh von der Alm ins Tal getrieben wird. Es ist stets eine farbenfrohe und stimmungsvolle Herde von Rindviechern, die liebevoll mit Blumenkränzen geschmückt und mit Glocken behangen Richtung Hofstelle eilen - begleitet von den Klängen des Geläuts und der Freude der vielen Besucher des bunten Treibens. Aus dem freudigen Anlass, die Tiere wieder wohlbehalten im heimischen Stall zu wissen, werden „grosti“ und „fanziëutes“, typische Grödner Süßspeisen, verteilt.
Ladiner Fest in Gröden - Fest der Senkrechtstarter der Volksmusik "Die Ladiner"

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
Freunde der alpenländischen Volksmusik geben sich am in aller Regelmäßigkeit in den frühen Herbstagen im Oktober in Gröden ein Stelldichein. Denn einmal im Jahr wie das Ladiner Fest gefeiert, bei dem die Senkrechtstarter der Volksmusik "Die Ladiner", ihre Nachbarn, Freunde und natürlich auch Besucher iher Grödner Heimat laden.
Doch drückt sich ihre Heimatverbundenheit nicht allein in dieser schönen Geste aus. Vielmehr transportieren sie in ihren Texten und Melodien jene stille Erhabenheit, für die diese faszinierende und zum UNESCO-Weltnaturerbe geadelte Landschaft der Dolomiten steht. Und man glaubt diesen beiden authentischen Musikern Joakin und Otto, wenn sie begleitet von ungezwungener Musik über ihre Heimat singen. Und dass auch bei allem Erfolg, mit dem sie in kürzester Zeit Musikgeschichte schrieben.
Spätestens seit ihrem Grand-Prix-Sieg im Jahre 2004 sind sie weit über Europa hinaus einem Millionenpublikum beliebte Botschafter der volkstümlichen Südtiroler Musik. Erfolgstitel wie "Allein in Einsamkeit" oder "Beuge dich vor grauem Haar" und viele mehr sind inzwischen vielgesungene Evergreens. Das Erfolgsrezept mag darin liegen, dass die bezaubernde Heimat die Freunde Joakin und Otto auch zu fröhlichen und zu Herzen gehenden Liedern inspiriert. Ehrlich und nah am Publikum vorgetragen öffnet so jeder Auftritt der Ladiner die Herzen für eine wunderbare Landschaft mit wunderbaren Menschen.
(Text: Südtirolprojekt)