St. Ulrich - Hauptort und Kulturzentrum des Grödentals

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
St. Ulrich ist in 1226 Metern Höhe mit dem Ortsteil St. Jakob und insgesamt gut 4.600 Einwohnern der Hauptort des Grödnertals. Ca. 740.000 Übernachtungen in 5.700 Gästebetten unterstreichen den Stellenwert des Tourismus in der Heimatgemeinde von Luis Trenker. Das Grab des 1990 verstorbenen einstigen Schauspielers und Regis-seurs ist auch heute Anziehungspunkt tausender Besucher - und vielleicht ist es auch gerade seine scheinbare Präsenz, dass sich alte Traditionen trotz der vielen Gäste ein ganzes Stück weit erhalten haben.
So gehören heute noch gut 80 % der Bevölkerung der ladinischen Sprachgruppe an. Eine große Tradition hat die Holzschnitzkunst, was die zahlreichen Werkstätten des Ortes und die größte Weih-nachtskrippe der Welt eindrucksvoll unterstreichen. Das städtische Flair in der belebten Fußgängerzone des malerischen Ortskerns mit seinen romantischen Winkeln und Gassen sowie seinen liebevoll dekorierten Schaufensterauslagen weist hingegen auf die hohe Zahl der Gäste dieses beliebten Urlaubs- und Shoppingziel hin.
St. Christina - Tradition und Weltoffenheit vor Geisler-Gruppe und Langkofel

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
Das Siedlungsgebiet von St. Christina liegt auf 1428 m und schlän-gelt sich über die sonnenbeschienenen Hänge Grödens. Eingerahmt wird das vom Tourismus geprägte Dorfbild von der Geisler-Gruppe im Norden und dem Langkofel im Süden. Die Gemeinde zählt gut 1.900 Einwohner, von denen über 90 % der ladinischen Volksgruppe ange-hören – ein Zeichen für das große Traditionsbewusstsein. Dabei ist man hier nicht weltfremd und Neuem durchaus aufgeschlossen. Wie sonst ließen sich die über 2.800 Gästebetten erklären, die in gemüt-lichen Pensionen, Ferienwohnungen oder auch in luxuriösen Hotels angeboten werden. Selbst durchschnittliche 320.000 Übernach-tungen pro Jahr haben das kleine Dorf mit dem alten Dorfkern und den typischen Bergbauernhöfen und Almhütten nicht aus dem Gleichgewicht bringen können. Durch die einst verkehrstechnisch sehr isolierte Lage wurden und werden Kultur und alte Traditionen bis in die heutigen Tage bewahrt und gelebt.
Wolkenstein - Renommierter Urlaubsort mit Einstieg zur Sella Ronda

- (Foto: Tourismusverband Gröden)
Am Talschluss des Grödnertals liegt inmitten der Gebirge des Lang-kofels, der Puezgruppe und des Sellastocks auf der Höhe von 1.563 m die Gemeinde Wolkenstein. Die Gemeinde gehört mit rund 8.000 Gästebetten und ca. 1 Million Übernachtungen im Jahr zu den renom-miertesten Ortschaften im Alpenraum. Im Sommer ist Wolkenstein durch das Grödnerjoch mit dem Gadertal und durch das Sellajoch mit dem Fassatal verbunden und im Winter besticht Wolkenstein durch die einzigartige Möglichkeit, genau diese Bergübergänge, die Sella Ronda, mit Skiern zu bewältigen. Es gibt in der Tat ganzjährig aus-reichend gute Gründe, seinen Urlaub entweder im Sommer in einer märchenhaft anmutenden Berglandschaft auf Klettersteigen, Trails oder Wanderwegen zu genießen, oder aber im Winter den legen-dären Abfahrtsklassiker auf der Saslong mit den Kamelbuckeln, der Ciaslat und dem Zielschuss nach Wolkenstein zu nehmen.