Faszinierende Naturräume des Hochpustertals

- (Foto: Südtirolprojekt)
Das Gebiet rund um das Toblacher Feld, die Wasserscheide der beiden Flüsse Drau und Rienz, ist der höchstgelegene Teil des Pustertals. Hier haben sich an der Grenze zu Österreich die fünf benachbarten Gemeinden Prags, Niederdorf, Toblach, Innichen und Sexten zu der Ferienregion Hochpustertal zusammengeschlossen. Rein geographisch aber erstreckt sich das Hochpustertal über die Grenze bis nach Österreich hinein. Wer also unter dem Begriff Hochpustertal googelt, der wird auch auf den Bereich des Osttiroler Hochpustertals stoßen.
Von Toblach bis zum Schwarzen Meer
Ein ganz anderes Ziel, nämlich die Donau und schließlich dann das Schwarze Meer fließt das Wasser der Drau an, die etwas östlich vom Toblacher ihre Quelle hat. Eine erste ordentliche Wasser-Bereicherung erhält der junge Fluss schon nach wenigen Kilometern aus dem Sextner Tal, das durch den Sextner Bach entwässert wird. Er führt auch das Schmelzwasser, das aus den bizarren Sextner Dolomiten zu Tale rauscht. Folgt man also dem Lauf des Wassers von Innichen aus stromaufwärts, so gelangt man mitten hinein in diese nordöstlichste und sicher auch eine der schönsten unter den Gebirgsgruppen der Dolomiten. Nach Osten und damit zur Italienisch-Österreichischen Grenze hin beginnt dann schon der Höhenrücken der Karnischen Alpen, zu dem auch schon der Helm gehört.
