Die Berge des Hochpustertals

- (Foto: Südtirolprojekt)
Die Bergwelt des Hochpustertals lässt sich grob in vier Bereiche einteilen. Dabei nehmen die Villgratener Alpenkämme und das in Toblach aufragende Pfannhorn die Funktion der nördlichen Abrenzung des Hochpusterals ein, während der Karnische Kamm mit dem bekannten Aussichts- und Skiberg Helm die östliche Abgrenzung der Ferienregion auch zu Österreich ist.
Eine gänzlich andere Entstehungsgeschichte als die Villgratener und Karnischen Alpen haben die Bergwelten der Sextner und der Pragser Dolomiten vorzuweisen. Die zu den Südlichen Kalkalpen gehörigen Gebirgsgruppen bestehen überwiegend aus Dolomit, einem Gestein, das sich aus Korallenriffen gebildet hat. Tatsächlich war der heutige Raum im Mesozoikum von einem Ozean, der Thetys bedeckt, der sich im unteren Trias absenkte. Weil der Dolomit wesentlich verwitterungsanfälliger ist, wie zum Beispiel das Gesetin der Zentralalpen, haben Wind, Wasser und chemische Prozesse aus den alten Korallenstöcken die vielfältigen und bizarren Formen der Dolomit-Gipfel geformt.