Passeiertal - Die ideale Mischung von Aktivurlaub und Erholung

- (Foto: Südtirolmarketing)
Wenn man der Passer von Meran aus stromaufwärts folgt, erreicht man schon nach fünf Kilometern am Eingang des Passeiertals die beiden Urlaubsorte Riffian und Kuens. Hier prägen noch Obstwiesen und Weinberge das Landschaftsbild. Im zentralen Passeiertal liegt St. Leonard, eine Pilgerstätte für die Verehrer des Freiheitskämpfers und Volkshelden Andreas Hofer, dessen Geburtshaus hier steht. Ein besonderes Highlight des Tals ist der wildromantische Wasserfall in Kalm, der den Besuchern eines der spektakulärsten Naturschauspiele Südtirols bietet. Sommer- wie Wintertags aber übt Pfelders eine magische Anziehungskraft auf Gäste Südtirols aus: Hier in Hinterpasseier vor der Kulisse der Ötztaler, Stubaier und Sarntaler Alpen laden die Gastgeber in den idyllischen Dörfern Moos, Stuls, Rabenstein, Platt und Pfelders aktive Gäste ganzjährig zu einmaligen Urlaubs- und Naturerlebnissen ein – sei es mit dem Ski, dem Board oder dem Wanderschuh unter den Füßen. Wer die ideale Mischung zwischen Erholung und Aktivität sucht, der ist im Passeiertal bei den Passeiern hervorragend aufgehoben.
Ultental - Ursprünglich und romantisch

- (Fotos: Tourismusverein Ultental)
40 Kilometer Südtiroler Ursprünglichkeit – so könnte man das bezaubernde Ultental vorbehaltlos charakterisieren, denn in diesem einst schwer zugänglichen Tal scheint die Zeit abseits der Ver-kehrsströme stehen geblieben zu sein. Bei Lana fährt man rechts der Etsch in das Tal hinein, das sich dann südlich und parallel zum Haupttal des Vinschgau von Ost nach West bis hinauf zu den Ortlerspitzen in den Nationalpark Stilfser Joch zieht. Die herrliche Bergwelt rund um das Tal, der Wildbach Falschauer mit seinen reizvollen Stauseen, die abgelegenen und urigen Bauernhöfe auf den Hochalmen und die einzigartige Fauna und Flora machen den Reiz des Tales aus, dem schon so berühmte Besucher wie die Kaiserin Sisi, Bismarck, Defregger, Thomas und Heinrich Mann verfallen sind. Wohl kaum an einem anderen Ort lässt sich die Südtiroler Ursprünglichkeit so intensiv erleben wie eben im Ultental. Wer abseits jeglicher Hektik in gesunder und nahezu unberührter Natur seinen Urlaub machen möchte, findet in den Orten des Ultentals passable und natürlich dem Zeitgeist der heutigen Tage entsprechend ausgestattete Unterkünfte. Vom Tal der Etsch kom-mend gelangt man zunächst in den Ort St. Pankraz. Talaufwärts zweigt hinter St. Pankraz das Nonstal mit den Gemeinden Proveis, Laurein und Unsere liebe Frau/St. Felix. Ab, bevor mit Ulten die größte Gemeinde des Tals mit ihren Ortsteilen St. Walburg, St. Gertraud und St. Nikolaus ist Ulten erreicht wird.
Deutschnonsberg - Der urtümliche Norden des Nonstales im Süden des Gampenpasses

- Li.: Winteridyll; Re.: Wasserfall St. Felix, (Fotos: Tourismusbüro Ultental)
Das Nonstal zweigt zwischen St. Pankraz und dem Ultener Ortsteil St. Walburg nach Süden hin ab. Nur das nördliche Ende des Tales, Deutschnonsberg genannt, gehört noch zu Südtirol und wird, wie der Name es vermuten lässt, mehrheitlich von deutschsprachigen Südtirolern bewohnt. Hier liegen die Dörfer Unsere Liebe Frau im Walde und St. Felix, erreichbar auch über den Gampenpass von Lana aus, sowie Proveis und Laurein, die durch einen Straßentunnel an das Ultental angeschlossen sind. So abgelegen, wie diese bild-hübschen Orte über Jahrhunderte von Südtirol waren, so arm sind sie auch lange gewesen und so urtümlich sind sie in weiten Teilen noch heute. Wer richtige Ruhe und Entspannung, Erholung in der Abgeschiedenheit und Idylle malerischer Berdörfer sucht, der findet in Unsere Liebe Frau im Walde und St. Felix oder in Proveis und Laurein sein maßgeschneidertes Urlaubsziel.
Hochalpines Schnalstal - Wo Weinreben ranken und das ewige Eis der Gletscher blinkt

- (Foto: Tourismusverein Schnalstal)
Wohl kaum eine Gemeinde im Alpenraum vereinigt auf relativ geringer Entfernung in seinem Gemeindegebiet eine derartige landschaftliche und kulturelle Vielfalt wie es die Gemeinde Schnals im gleichnamigen Tal tut. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Meereshöhe von 546 Metern mit Wein- und Obstgärten bis in die hochalpinen Lagen von 3.624 Metern Höhe, in denen ganzjährig der Gletscherskilauf möglich ist. In Schnals mit seinen Fraktionen Karthaus (1.327 m), Katharinaberg, Unser Frau (1.500 m), und den Weilern Vernagt am See (1.700 m) und Kurzras (2.011 m) leben heute gut 1.400 Einwohner. Doch gilt das Schnalstal als das touristisch bestens erschlossene Seitental des Vinschgau. Das wirkt sich natürlich besonders im Winter spürbar auf die Zahl der hier wohnenden Menschen aus, aber auch in der schneefreien Zeit halten die idyllischen Ortsteile von Schnals einzigartige Erlebnisse in einer wunderbaren Naturlandschaft bereit.

