Wallfahrtsort und Urlaubstraum: Unsere Liebe Frau im Walde und St. Felix

- Wallfahrtskirche (Fotos: Touristenbüro Ultental)
Wer von Lana aus über den Gampenpass in das Nonstal fährt, erreicht nur zwei Kilometer hinter der Passhöhe auf einer sonnenverwöhnten Hochebene den malerischen Wallfahrtsort Unsere Liebe Frau im Walde mit seinen Ortsteilen St. Felix und Malgasott. Unsere Liebe Frau im Walde ist wohl die älteste Siedlung im Gebiet von Deutschnonsberg; schon 1194 betreute ein Kloster ein kleines Hospiz für Reisende über den Gampenpass. Heute leben in diesem friedlichen Idyll mit seiner schönen Wallfahrtskirche auf 1.279 Metern Höhe 816 Einwohner. In gemütlichen Pensionen und Gasthöfen bieten sie ihren Gästen alles an, was zu einem erholsamen Urlaub gehört – und den Rest erledigt die einzigartig schöne Alpenlandschaft mit prachtvollen Lärchenwäldern, dem malerischen Felixer Weiher, dem Felixer Wasserfall und herrlichen Aussichten über das Etschtal bis hin zu den Dolomiten.
Laurein - Ein Ort voller Ruhe und Entspannung für den Gast

- Pfarrkirche Laurein (Foto: Touristenbüro Ultental)
Schon märchenhaft schön mutet die Stimmung in Laurein, einem weiteren und über Jahrhunderte fast vergessenen Dorf am nördlichen Ende des Nonstals und am südlichen Ende der Wanderwelt des Deutschnonsberges an. Rund 360 Einwohner leben in diesem Idyll auf 1.180 Metern Höhe, das erst seit 1998 durch den Tunnelbau direkt mit dem Ultental verbunden wurde und seither schnell und bequem erreichbar ist. Und ein Besuch von Laurein mit seinen stattlichen, jahrhundertealten Bauernhöfen und der spätgotischen Pfarrkirche lohnt sich, entführt er den Gast doch in eine Welt voller Ruhe, Entspannung und Natürlichkeit, wie sie einst wohl in ganz Südtirol zu finden gewesen ist....
Proveis - Urlaub so schön wie im alten Heimatfilm

- Kirche Prveis (Foto: Touristenbüro Ultental)
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Proveis von Südtirol aus allenfalls für Wanderer, Mountainbiker oder aber mit dem Hubschrauber erreichbar. Ansonsten musste man bis 1998 schon über die benachbarte Provinz des Trentino anreisen, um in dieser abgelegenen und daher so ursprünglichen und erlebenswerten Gemeinde Urlaub zu machen. Heute fährt man aus dem Ultental kurz hinter St. Pankraz links ab und gelangt durch einen Tunnel durch das Hofmahdjoch bequem in den 300 Einwohner zählenden Ort auf 1.420 Metern Höhe. Hier angekommen, taucht man in eine ländliche Atmosphäre voller Ruhe und Beschaulichkeit ein – vier Dutzend Bauernhöfe, gemütliche Gasthäuser mit insgesamt nur 70 Gästebetten und in der Mitte die neugotische Pfarrkirche St. Nikolaus schaffen eine Kulisse, wie man sie allenfalls aus den guten alten Heimatfilmen kennt. Einen fantastischen Rahmen bildet die Aussicht auf die Berglandschaft des Trentinos, hinter der sich der Gardasee schon erahnen lässt...
