Wein- und Sonnenorte rund um Bozen

- (Foto: Südtirols Süden)
In Süden und im Westen schließen sich an das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Bozen Ortschaften an, die hinsichtlich ihres Rufes in aller Welt kaum hinter ihrem großen Nachbarn zurückstehen - welcher Genussmensch schon gerät nicht ins schwärmen, wenn er so klangvolle Namen wie den des Gewürztraminers, der Kalterer See Auslese oder aber des Terlaners hört? Westlich und in direkter Nachbarschaft zu Bozen finden sich die beiden Weinorte Terlan und Andrian. Die südwestliche Region von Bozen wird trefflich 'Überetsch' genannt. Die hier liegenden Städte Eppan und Kaltern befinden sich tatsächlich auf einer großen Platte, die wie ein Podest in das Tal der Etsch gelegt worden ist.
Leifers/Branzoll/Pfatten

- (Foto: TVB Südtirols Süden)
Zehn Kilometer südlich von Bozen liegen mit Leifers, Branzoll und Pfatten drei der ganz wenigen Orte Südtirols, in denen durch Zuwanderung aus anderen Städten und Regionen heute eine italienische Sprachmehrheit herrscht. Besonders deutlich spürt man diesen Wandel in Leifers. Aufgrund der günstigeren Lebenskosten im Vergleich zur Landeshauptstadt hat sich Leifers zum pulsierenden Satellitenort Bozens entwickelt und nach einem rasanten Bevöl-kerungsanstieg im Jahr 1985 die Stadtrechte erhalten. Etwas beschaulicher geht es in denen ebenfalls zu Bozen sehr verkehrs-günstig gelegenen kleineren Orte Branzoll und Pfatten zu, die wie auch Leifers natürlich für den Gast ein ideales Urlaubsziel sind, der städtisches Leben und wunderbare Naturerlebnisse miteinander verbinden möchte.
Neumarkt/Auer/Montan

- Mittelalterliche Lauben in Neumarkt (Foto: Südtirol Marketing/H. Andergassen)
Der Castelfelder ist ein zunächst eher unscheinbarer Berghügel von nur 400 Metern Höhe, also für Südtirol nun wirklich keine bemerkens-werte Höhe. Doch hat der Castelfelder eine sehr exponierte Lage und ist immerhin so hoch, dass man von ihm aus einen ausge-zeichneten Blick über das Etschtal genießen kann. Er ist ob dieses herrlichen Panoramas und der submediterranen Pflanzenwelt ein unwiderstehlicher Anziehungspunkt - gleichzeitig aber auch der Mittelpunkt der Feriendestination Castelfelder, zu der sich die drei um ihn herum liegenden Gemeinden Auer, Montan und Neumarkt zusammengeschlossen haben.
Das Unterland: Kurtasch, Margreid, Kurtinig und Salurn

- Land der Sonne und der urigen Weinkeller (Foto: Hotel Teutschhaus, Kurtinig)
Das Südtiroler Unterland ist in der Tat ein ausgesprochen liebenswertes und beschauliches Urlaubsrefugium für all diejenigen, die es sich richtig gut gehen lassen wollen: Abseits von Stress und Hektik die schönen Seiten des Lebens genießen, sich an der berauschenden Natur zu erfreuen, die hier an der Schwelle zum Trentino und an der deutsch-italienischen Sprachgrenze schon ein wesentlich milderes Gepräge hat. Natürlich dreht sich vieles in den drei im Tourismusverein Südtiroler Unterland zusammen-geschlossenen Ortschaften Kurtatsch, Margreid und Kurtinig sowie in dem südlichsten Ort Südtirols, Salurn an der Salurner Klause um den Wein. Doch gibt es neben den urigen Weinschänken und Weinkellern inmitten von Obst- und Weingärten auch vieles andere zu entdecken.
Aldein und Radein - Ferienparadies links und rechts der Bletterbachschlucht

- Einzigartig: die Bletterbachschlucht (Foto: TVB Südtirols Süden)
Oberhalb des Südtiroler Unterlandes liegt östlich vom Tal der Etsch auf dem sonnigen Regglberg die Gemeinde Aldein mit ihren Ortsteilen Radein und Holen. Von Auer aus erreicht man das abgeschiedene und sehr traditionsbewusste Feriengebiet über Montan und den Aldeiner Ortsteil Holen. Hier gabelt sich die Straße, denn hinter Holen eröffnet sich die grandiose und bis zu 700 Meter tiefe Bletterbachschlucht. Diese hat der Bletterbach im Laufe von Jahrtausenden zwischen den Hauptort Aldein und dessen Ortsteil Radein in den Fels gegraben und ausgewaschen – und damit ein spektakuläres Zeitfenster in unsere Erdgeschichte geschaffen. Familien, die mit ihren Kindern spannendes erleben wollen, ist Aldein ein ebenso lohnenswertes Urlaubsziel wie für Naturwissenschaftler und jene Reisenden, die sich für Brauchtum und Kultur interessieren oder die einfach nur in der Abgeschiedenheit der Natur vor gewaltiger Kulisse Abstand vom Stress des Alltags suchen.
Rund um das Trudner Horn - Altrei und Truden San Lugano

- Truden (Foto: Tourismusverein Wandergebiet Naturpark Trudner Horn)
Südlich von Aldein und Radein liegt der Naturpark Trudner Horn mit seinen scheinbar endlosen und unberührten Wäldern. Inmitten dieses Naturparks an der Grenze zum italienischen Sprachgebiet locken auf der Sonnenterrasse Südtirols die Gemeinden Altrei und Truden mit seinen Ortsteilen Kaltenbrunn und San Lugano besonders Familien, Naturfreunde, Wanderer und Genießer zu unbeschwerten und natürlichen Urlaubstagen in einer sehr urtümlichen Umgebung. Natürlich trifft hier insbesondere die kulinarische Verflechtung von der mediterranen mit der typisch Südtiroler Kochkunst absolut den Nerv der Feinschmecker und Genießer. Doch sind es auch die jahrhundertealten Riten und Gesten der Gastgeber, die den hohen Erlebniswert dieser Region ausmachen. ‚Traditionsbewusst und erdverbunden, frisch und unverdorben, herzlich und offen...’, so beschreiben sich die Menschen hier selbst. Und sie sind stolz darauf, dass hier das Band zwischen Umwelt und Mensch noch lebendig ist.