Eislauf auf den Naturseen des Südens

- (Foto: Südtirol Marketing/Laurin Moser)
Was gibt es schöneres, als inmitten der Natur auf zugefrorenen See, seine Runden über das Eis zu ziehen und dabei nur der Musik der Natur zu lauschen - begleitet durch das zischen der über das Eis gleitenden Kufen. Wo auch immer man im Süden Südtirols sein Winterurlaubsquartier bezieht, eines dieser Juwele der Natur ist von jedem Ort schnell erreicht und die Auswahl ist groß: der Wolfsgrubner See am Ritten, der Durnholzer See im Sarntal, der Göllersee in Aldein, der Fennberger See, die Montiggler Seen und der Weiher Lengmoos im Montiggler Wald und sogar der Kalterer See, der wärmste Badesee der Alpen - sie alle verwandeln sich in der kalten Jahreszeit zum eisigen Tummelplatz für Groß und Klein. Selbst Anlagen zum Eisstockschießen werden geschaffen, auf denen auch die eine oder andere Meisterschaft ausgetragen wird.
Aber Achtung: der Natur-Eisgenuss ist nur von kurzer Dauer und hängt vom zuständigen Wettergott ab. Hier heißt es, sich unbedingt an Hinweistafeln zu halten und sich in keinem Fall über Warnungen und Verbote hinwegzusetzen - denn im Winter kann selbst der wärmste Badesee der Alpen tödlich kalt sein.
Eislaufplätze mit großem Service

- (Foto: Südtirolprojekt)
Immer wieder rekordverdächtig ist der Eisring in Klobenstein auf dem Ritten. In herrlicher Lage bereitet sich hier oberhalb von Bozen alljährlich die Weltelite auf ihre wichtigsten Runden des Jahres vor. Hier trefen sich all die Friesinger und Pechsteins, um in der Höhenluft unter meist blauem Himmel Kraft zu sammeln oder aber auch im Wettkampf um Bestzeiten zu laufen.Die Zusammensetzung des Wassers und die Höhenlage sorgen dafür, dass hier tatsächlich die schnellsten Zeiten gemessen werden. Schlittschuhspaß gibt es aber auch in Jenesien, wo der Tennisplatz sozusagen auf Eis gelegt wird, in den Eisstadien in Klobenstein, Kaltern, Eppan und Cavalese und auf den Eislaufplätzen in Bozen, Leifers, Mölten, im Sarntal, in Auer und Neumarkt, Obereggen und Deutschnofen.
(Zusammengestellt von Stefan Bücker; Quelle: TVB Südtirols Süden)