Links und rechts der Etsch – Seitensprünge in die Nebentäler

- Foto: Südtirol Marketing/Frieder Blickle
Besondere Reize üben die tiefen Seitentäler des Etschtals aus, die bis an die Gletscherregionen des Hochgebirges heranreichen. Im Südwesten bieten das Münstertal bei Glurns und das Stilfser Tal mit dem abzweigenden Suldental über das Stilfser Joch Verkehrsanbindungen zur Schweiz und in die Lombardei.
Laaser Marmor - Prominenz in Stein gehauen

- Laaser Marmor: Sisi und

- Walther von der Vogelweide
Das östlicher gelegene Laasertal ist nicht allein durch den ein oder anderen Bären, der hier umherstreifte, bekannt worden. Vielmehr ist es der Laaser Marmor, der hier wie auch im Martelltal Begehrlichkeiten weckt. Ob Sisi in Meran, Heinrich Heine in New York, Walther von der Vogelweide in Bozen oder Schiller in Dresden... diesen und noch viel mehr Persönlichkeiten der Geschichte in und aus aller Welt ist gemein, dass große Künstler sie in Laaser Marmor gemeißelt haben.

- Historische Stadt Glurns (Foto:Südtirol Marketing/Achim Sperber
Besonders Freunde der Eiskletterei kennen das im Norden der Etsch bei Graun einmündende und abgeschiedene Langtauferer Tal. Die Einfahrt in das östlichere Matschertal bei Mals führt in eine Natur- und Wanderlandschaft, die ihren Talabschluss mit der Vergletscherung des Matscher Ferner oberhalb der Oberetteshütte findet.

- Schloss Juval (Foto: Südtirol Marketing/Tappeiner)
Nicht zu übersehen ist die Einmündung des Schnalstals westlich von Naturns. Bekanntes Wahrzeichen ist das über der Zufahrt thronende Schloss Juwal, Residenz des Bergsteigers Reinhold Messner und erstes der heute schon fünf Messner Mountain Museen Südtirols. Beachtenswert ist die Vielfalt der Natur im Schnalstal, die das weite Spektrum vom Weinbau bis zum Gletscherskilauf umspannt und im Alpenraum seinesgleichen sucht.
(Text: Stefan Bücker)