Kastelbell - Wo sich auch der Adel wohl fühlte

- (Fotoquelle: Hotel Bauhof, Kastelbell)
In Kastelbell-Tschars mit seinen seinen Fraktionen Galsaun, Marein, Latschinig, Freiberg, Trumsberg, Tromberg und Juval scheint man sich schon in früheren Jahrhundert richtig gut aufgehoben gefühlt zu haben. Denn nicht von ungefähr hat sich hier inmitten herrlicher Blu-menwiesen und bei einem ausgesprochen sonnigen und trockenen Klima der Adel mit dem Bau von Herrensitzen, Burgen und Schlössern ein stetes Andenken an glanzvolle Zeiten gesetzt. So auch in dem schmucken Dorf Kastelbell mit seinen rund 420 Einwohnern: das Wahrzeichen des Ortes ist Schloss Kastelbell, das links der Etsch auf einem malerischen Felsen über dem Tal thront. Doch ist der Adel hier längst ausgezogen und die öffentliche Hand hat Besitz von den altehrwürdigen Mauern genommen - seinerzeit für 31.068 Lire, was heute dem stattlichen Betrag von rund 16 Euro entspricht. Heute trägt das Schloss auch als Veranstaltungsort der bildenden Künste und der Musik dazu bei, dass es sich in dem idyllischen Ort trefflich urlauben lässt.